hat
mich schon als Kind beschäftigt. An regnerischen Tagen verbrachte ich
Stunden mit der Konstruktion einfacher Labyrinthe, die mein Bruder dann
lösen durfte. Jahrzehnte später entdeckte ich das alte Spiel erneut.
Von einem Zirkel inspiriert begann ich damit Labyrinth und Mandala
miteinander zu verschmelzen. Ein paar Jahre experimentierte ich mit
dieser Idee und lernte die Gesetze der Symetrie ohne Berechnungen
anzuwenden.
Effektiv an diesem Thema zu arbeiten gelang mir aber erst durch den
Einsatz von Gimp. Statt vier von fünf Skizzen wegen einer offenen
Mauer
oder anderer Fehler in die Tonne zu treten, kann ich mit dem PC Fehler
korrigieren und so freier experimentieren. Doch es gibt kein Programm,
dass mir die Konstruktion abnimmt. Noch immer muss ich von Hand
arbeiten, Stunden lang Pixel malen und radieren.
So
entstanden im Lauf der Jahre zahlreiche Variationen zu diesem Thema,
zum Beispiel Entwürfe für Heckenlabyrinthe, auch wenn niemand mehr
diese Art der Gartenkunst bezahlen will. Doch, so lange ich Freude
daran habe, werde ich fleißig weiter machen.